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Nach der Runde stand eine Fahrt ins Empire statt und die Diskoflitzer erreichten um 3 Uhr morgens Aschach mit dem Bus, aber das soll noch nicht für alle das Ende der Geschichte gewesen sein, aber kehren wir zum Schach zurück! Die Spitzenpaarung GM Nevednichy gegen IM Schreiner  endete Remis, sodass beide ihre weißen Westen verloren haben. Dahinter ging es gut für die Favoriten weiter, nur Florian Schwabeneder konnte GM Popovic einen halben Punkt entführen, eine Idee die danach viele ebenfalls als vorteilhaft angesehen haben. Damit führen 4 Spieler mit 4,5 Punkten das Turnier vor 4 weiteren mit 4 und einer ganzen Meute mit 3,5 an. Wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist, steht auf vielen Partieformularen eine Werbung des Schachversand Huber (http://www.schachversand.at) und ab heute wurde vom Besitzer – so wird jedenfalls gemunkelt - eine neue Internetseite geschaltet: www.olympia-huber.com – die Hintergründe warum und ob und wie lange die Seite online sein wird liegen aber komplett in den Nullen.

Die Krennwurzn hat nun endlich mal verloren, aber so richtig zufrieden mit ihrer Leistung konnte sie trotz schwachem Spiels nicht sein, denn es fehlte der richtige Eigenvernichtungsfunken – aber dennoch wurde sie mal so richtig heftig geraspelt, dass die Tränen nur so aus den Augen schossen.

 

Im B-Turnier verlor Schachfreund Greussing gegen Pero Dumancic seine weiße Weste und die Tabellenführung und könnte morgen dann Revanche am Stanko Dumancic nehmen. Die Brüder führen das Feld mit 4,5 Punkten alleine an, aber nicht weniger als sieben Verfolger mit 4 Punkten warten nur auf die kleinste Chance, um aufzuholen. Endgültig aus dem Rennen um den Turniersieg ist nach einer weiteren Niederlage die Nummer 1 Alois Schwabeneder.

Dass die Schachregeln immer und überall und für jeden gelten musste heute ein Schachfreund im C-Turnier erkennen. Er reklamierte dreifache Stellungswiederholung, aber der gestrenge Schiedsrichter konnte diese nicht anerkennen, da sie nicht vorlag und die Partie endete dann nach heftigsten Kampf doch im friedlichsten Remis. Im Turnier führt weiterhin ungeschlagen der junge Sebastian Bauer (Nr. 38) gefolgt von Konrad Gruber mit 4,5 und einer Menge Leute mit 4 Punkten.

Die schachbegeisterte Familie Fuchs stellt in allen drei Turnieren Teilnehmer, aber Achtung nicht alle Füchse gehören dieser Familie an, denn hier in Oberösterreich gibt es auch alteingesessen lokale Fuchspopulationen!