Zur 27. Auflage fanden wieder fast 200 Spieler den Weg in den malerischen Schiffermarkt Aschach an der Donau. Turniere zwischen Weihnachten und Neujahr werden immer zahlreicher und diese Konkurrenz spürt auch das beliebte Open in Aschach.

Heuer gibt es ein paar Änderungen, man kann bis Runde 4 ein „bye“ nehmen und einen halben Punkt kassieren. Diese Möglichkeit nehmen viele in Anspruch, um nicht mitten in der Nacht (10 Uhr vormittags) ans Schachbrett zu müssen.

 

In der ersten Runde sind Sensationen naturgemäß rar gesät, aber heuer muss man ganz weit nach unten scrollen um endlich auf Brett 29 das erste Remis zu finden und nur ein einziger Elofavorit musste fast ganz hinten einen ganzen Punkt abgeben.

Im B-Turnier hingegen hatten es die Favoriten nicht so leicht, ins Auge sticht gleich die Auftaktniederlage der Nr. 1 – aber auch weiter hinten gab es die eine oder andere Überraschung. Jedenfalls ist von Anfang an gleich ordentlich Spannung im Turnier.

Munter ging es auch im C-Turnier weiter, gleich vier der ersten sieben Partien endeten mit Remis – ja so ein Favoritenleben ist nicht immer angenehm. Immer noch Remis steht auch das Teilnahmerennen zwischen Anton Pleimer und Robert Hofmann – beide haben bisher jedes Turnier gespielt, wer an gespielten Zügen also in der Zweitwertung vorne liegt, daran zählt die Krennwurzn noch.

Die Krennwurzn musste schon vor Beginn eine herbe Niederlage in der Parkplatzschlacht hinnehmen, aber dafür musste der freche Parkplatzgegner im Turnier als Favorit ein Remis einstecken. Dann hatte die Krennwurzn in der 27. Auflage das gefühlte 123. Mal Schwarz in der Auftaktrunde und so kam es wie es kommen musste auch die Schachpartie wurde verloren und die Krennwurzn geht mit einem 0-3 Debakel aus der ersten Runde. Wer sich jetzt denkt, die Krennwurzn würde sich darüber ärgern, der irrt gewaltig, denn die Krennwurzn ist in der Form des Lebens und heuer ist das erlösenden 0-7 so nah wie noch nie.