Die Krennwurzn spielt zwischen Weihnachten und Neujahr traditionell beim Donauopen in Aschach nahe Linz mit und gibt dort auch noch regelmäßig seinen Senf zu den Runden dazu. Aufgrund einer unbedachten Äußerung muss die Krennwurzn – obwohl schachlich nicht dafür geeignet – in der A-Gruppe spielen, bis sie einmal durchgenullt wird – aber all das sollte heute nicht unser Thema sein.

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Bilder der Siegerehrung sind auf unserer Facebookseite zu finden: https://www.facebook.com/DonauOpen/.

Peter Kranzl hat während der Turnierwoche viele coole Bilder auf seiner Facebookseite (https://www.facebook.com/grandmasterp64/) und auf Instagramm (https://www.instagram.com/grandmaster_p/) veröffentlicht. Sehr empfehlenswert den Seiten zu folgen.

Wir wünschen ein schönes neues Jahr und freuen uns schon auf die nächste Runde am 26. Dezember 2019.

Im A-Turnier gab es auf Brett 1+2 heute Blitzremisen und damit begann das Warten auf die endgültige Entscheidung um den Turniersieg und die Rangverteilung. Die folgenden beiden Bretter endeten nach hartem Kampf ebenfalls Remis und somit waren die Plätze vergeben. Drei Spieler erreichten 5,5 Punkte und die Zweitwertung musste die Reihenfolge auf dem Siegertreppchen entscheiden.

Nun lag das Augenmerk auf den Oberösterreicher Dominik Ly der mit den schwarzen Steinen am längsten um eine Topplatzierung kämpfte, aber dann doch als Letzter die Segeln streichen musst. FM Florian Mostbauer konnte mit den schwarzen Steinen den Altmeister und Stammgast IM Josef Jurek in der Eröffnung überraschen und dann im Königsangriff besiegen. FM Florian Sandhöfner konnte vom zu großen Siegeswillen von IM Florian Schwabeneder profitieren. In einem weiteren Oberösterreichduell setzte sich Lukas Leisch durch. Ein erfreuliches Turnierende aus oberösterreichischer Sicht!

Endstand A-Turnier

1. GM Andrey Sumets
2. GM Nikola Sedlak
3.GM Nikita Maiorov

Etwas regnerisch in Aschach, aber kein Blitzeis auf den Straßen – nur auf Brett 1+6 gab es Blitzremisen. Ansonsten wurde wieder hart und lange gekämpft und GM 

Nikita Maiorov konnte mit einem Sieg gegen Emanuel Frank zum Führungsduo mit 5 Punkten aufschließen. Dahinter gibt es noch einige mit 4,5 Punkten, die den Kampf um die Preisgelder morgen noch sehr spannend machen werden. Auf den Bretter 7,8 und 11 mussten die jungen Oberösterreicher sehr zum Leidwesen der Krennwurzn die Waffen strecken und so bleiben mit jeweils 4 Punkten noch die Florian‘s (Mostbauer, Schwabeneder, Sandhöfner) mit Ly und Salvenmoser als Einheimische im Kampf um die Preisgeldränge übrig.

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„2-1-3-4 als Favoriten siegen wir“ wurde an den Spitzenbrettern umgesetzt. GM Andrey Sumets siegte mit den weißen Steinen gegen den Alleinführenden GM Marko Tratar auf Brett 1 und seine Kollegen taten es ihm gleich. Erst FM Florian Mostbauer und IM Branko Rogulj konnten mit den schwarzen Steinen die Favoriten etwas einbremsen. Wieder war das Kampfniveau sehr hoch, denn erst jenseits der Vierstundenmarke kam es zu Remisen auf den vorderen Brettern und diese waren alle mehr als ausgekämpft. Blickt man auf die Rangliste so sticht der titellose Emanuel Frank auf Rang 8 hervor, der in der längsten Partie des Tages FM Bogdan Burlacu mit den schwarzen Steinen niederringen konnte.

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Beinahe mühelos konnten sich "Hungeria" (Csonka & Mesaros) mit 8,5 Punkten als Favoriten durchsetzten und holten sich beim 1. Aschacher Tandemturnier den Turniersieg und ein Preisgeld von 150€. Das restliche Presgeld ging an die zweitplatzierten "Läuferpaar" (Postlmayr & Leisch) und dritten "Zwoa Trink ma no" (Schloffer & Schnegg). Den vierten Platz teilten sich Punktegleich: Huber Wubba (Huber & Wu), AGM Florian Mostbauer (Gelbenegger & Ly), Eins Trunk ma noch (Mostbauer F. & Mitterhuemer).

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Beim Turnierschach starten wir heute in die fünfte Runde.

A Round 5A Ranking List

B Round 5B Ranking List

C Round 5C Ranking List

Die Kämpfe werden härter und die Favoriten werden gnadenloser. Am Spitzenbrett gab es ein ausgekämpftes Remis, aber schon auf Brett 2 siegte die Nummer 7 GM Marko Tratar sehenswert gegen IM Reich und führt nun als einziger noch ohne Punkteverlust das Feld in die finale Phase. Das nun die Favoriten unter sich bleiben wollen, mussten die beiden bisher groß aufspielenden jungen Oberösterreicher erfahren. Trotz Daumendrücken der Krennwurzn wurde Patrick Gelbenegger (Nummer 27) von der Nummer 1 GM Nikola Sedlak eingebremst und Lukas Leisch (Nummer 20) von der Nummer 3 GM Robert Zelcic. Immerhin konnten im oberösterreichischen Florianerduell auf Brett 6 die Punkte das Bundesland schon regeltechnisch nicht verlassen – die Punkteteilung war dennoch überraschend, weil IM Schwabeneder gegen FM Mostbauer die mosten äh meisten Bauern schon verloren hatte.

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Möglicherweise hat der sonnige Tag am späten Nachmittag die Weißspieler beflügelt und es kam im Spitzenfeld des A-Turnieres zu vielen Weißsiegen – auch wenn auf Brett 1 ein schneller Friedenschluss erfolgte. Für die Überraschung im Spitzenfeld sorgte IM Reich, der den von der vormittäglichen Partie gegen IM Jurek geschwächten GM Zelcic schlagen konnte. So verbleiben nur mehr vier Spieler mit weißer Weste im A-Turnier. Ab Brett 8 standen Oberösterreicherduelle am Spielplan und meist setzen sich die jüngeren Spieler durch.