Im A-Turnier gab es auf den Spitzenbretter drei Remisen gefolgt von drei Niederlagen von Oberösterreichern – ein guter Tag endet besser. Das klärt auch schon die Frage, wie viele weiße Westen es im A-Turnier noch gibt – Null wäre die richtige Antwort. Die Steirer sind mit einem eigenen Trainer anwesend und das ist niemand geringerer als IM Mario Schachinger, der Staatsmeister von 2014. Ebenso auf einen zweitägigen Kurzbesuch ist der neue Bundesdamentrainer IM Harald Schneider-Zinner. Beide sind geprüfte FIDE-Trainer und die Krennwurzn fragt sich: Was können die Oberösterreicher dem gegenübersetzen?

  Im B-Turnier gibt es nach seinem Schwarzsieg noch einen mit 100% - es ist der Ungar Daniel Koltai. In der Rangliste findet man fast keine niedrigen Startnummern mehr, man schlimmsten hat es die Nummer 1 des Turnieres erwischt, der zuerst gegen zwei Damen gewinnen konnte und nun gegen die jungen Herren der Schöpfung gleich zwei Niederlagen in Serie einstecken musste.

 Noch zwei ohne Punkteverlust hat das C-Turnier zu bieten, das ist Nummer 23 des Turnier Paul Lehner-Dittenberger und die Nummer 53 Michael Galow – also man kann die Weste schon sauber halten, wenn man nur will. Ich weiß zwar nicht ob folgende Geschichte wahr ist oder auch nur stimmt, aber jedenfalls kam es im Turnier zu einer Begegnung zu einer Drohung Matt-in-eins. Der Gegner wollte aber noch nicht aufgeben und der Spieler wollte wohl noch etwas weiterspielen, so blieb die unabwendbare Drohung noch ein paar Züge bestehen, bis dem Treiben dann doch mit Matt ein Ende gesetzt wurde.

 Man glaubt es kaum, aber nach dem Ausrutscher gestern lief die Krennwurzn sofort wieder zur absoluten Hochform auf und konterte einem Eröffnungsfehler mit Bauernverlust des Gegners mit einem genialen Selbstmattzug. Also es ist alles in bester Ordnung in Aschach – natürlich wird a Schach gespielt, aber nur nicht von der Krennwurzn selbst!